Projekte

 

 Projektname:

“Concepts for Professional Education in Border Regions - C4PE (ATCZ23)

Projektakquise und Projektbeginn:

 

 

Prof. Dr. Monika Kil (bis 8/2018)

 

Förderung:

1.820.182,20 Euro (421.550 Euro für das WBBM/das Zentrum Transdisziplinäre Weiterbildungsplanung und Bildungsforschung)

 

Wiss. Projekt-mitarbeiterin:

 

Dr. Filiz Keser-Aschenberger und Mag. Rainer Schabereiter und N.N.

 

Gefördert durch:

Interreg AT-CZ

 

Projektpartner:

§   Vysočina Education (Tschechien)

§   Střední průmyslová škola Třebíč / Technical High School Trebic (Tschechien)

§   Pädagogische Hochschule Niederösterreich (Österreich)

§   Středisko služeb školám a Zařízení pro další vzdělávání pedagogických pracovníků Brno (Tschechien)

 

 

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

 

Die Bildungsvoraussetzungen in berufsbildenden höheren Schulen und Berufsschulen der österreichisch-tschechischen Grenzregion sind angesichts der Veränderungen und Anforderungen eines grenzüberschreitenden Arbeitsmarkts noch verbesserungsfähig. Durch die Unterstützung von gemeinsamen grenzübe­schreitenden Schulkooperationen – mit der Einbeziehung von 5 NÖ und 5 CZ-Schulen, die insgesamt 3 Schultypen (HAK, HTL, Berufsschule) vertreten - werden gemeinsam systemrelevante Maßnahmen entwickelt und implementiert. Insbesondere, um die SchülerInnen in ihrem Entscheidungsprozess über die zukünftige berufliche Laufbahn bzw. bei der Orientierung auf dem Arbeitsmarkt zu unterstützen und um generell Durchlässigkeit zu erhöhen. Dabei zielt das Projekt auch auf die Professionalisierung der Lehrkräfte im Hinblick auf „Berufsorientierung“.

 

Forschungsziele:

 

Das Projekt C4PE zielt darauf ab, grenzüberschreitend, den Übergang von Schule und Beruf mittels „virtueller Klassenzimmer“ und Berufsorientierung zu ermöglichen. Lehr-/Lernprozesse werden analysiert und das Curriculum „Berufsorientierung“ (PH NÖ) forschungsgeleitet für die AT-CZ Durchlässigkeit modifiziert. Forschungsinfrastrukturen werden geschaffen, um Lehr- Lernprozesse im Übergang zum Beruf analysieren zu können und für Erkenntnisse im Bereich des Lifelong Learnings zu nutzen.

 

Förderzeitraum:

 

 

01.04.2018 – 30.06.2021

 

 

Projektname:

Konzeption und Bedarfsorientierte Vermittlung von Studierfähigkeit „Research Literacy“ -

Ein Beitrag zur Studierbarkeit in der wissenschaftlichen Weiterbildung ReaLiCE

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Monika Kil (bis 7/2018);  ab 1/2018 Dr. Filiz Keser-Aschenberger

 

Förderung:

89.992,28 Euro für das WBBM/den Stabsbereich

Wiss. Projekt-mitarbeiterin:

 

Dr. Filiz Keser-Aschenberger, Dr. Thomas Pfeffer (Migration und Globalisierung) und Dr. Lukas Zenk (Netzwerk- und Innovationsforschung)

 

Gefördert durch:

Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung, BMBWF

 

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

 

Von Studierenden, die keinen traditionellen Hochschulzugang vorweisen können, wird mehr oder weniger angenommen, dass diese ein Defizit im sog. „wissenschaftlichen Arbeiten“ aufweisen, bevor oder während sie ein Studium aufnehmen. Formen des wissenschaftlichen Arbeitens entwickeln sich allerdings laufend anhand der Auseinandersetzung mit immer neuen, anspruchsvolleren Medienformen und -genres weiter, so dass auch der kompetente Umgang damit bei akademisch Qualifizierten nicht als gegeben angesehen werden kann und in der wissenschaftlichen Weiterbildung als Voraussetzung und Lernergebnis berücksichtigt werden sollte.

 

Forschungsziele:

 

Das Projekt untersucht die Ausbildung der expliziten Fähigkeiten und impliziten Einstellungen des wissenschaftlichen Arbeitens angepasst an den Studien- bzw. Entwicklungsverlauf der Studierenden. Zum Ende des Projektes wird eine explizite Lernergebnisdefinition im Kernbereich der „Research Literacy“ erarbeitet, um als Zielsetzung für Curricula, zur Erhebung von Vorkenntnissen, etc. eingesetzt werden zu können.

 

Förderzeitraum:

 

 

Dezember 2017 bis September 2019

 

 

Projektname:

QualifizierungsnetzwerkGebäudeSoftkills

Projektleitung:

 

Zentrum für Umweltsensitivität des Departments für Bauen und Umwelt, Arch. Dipl.-Ing. Gregor Radinger, MSc, WBBM als Partner

 

Förderung:

35.000 Euro für das WBBM/den Stabsbereich

Wiss. Projekt-mitarbeiterin:

 

Prof. Dr. Monika Kil und Dr. Filiz Keser-Aschenberger

 

Gefördert durch:

FFG, Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft

 

Projektpartner:

Fünf wissenschaftliche Projektpartner und 30 Praxispartner im Bereich Bautechnik

 

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

 

In drei Phasen - Projektentfaltung, Wissenstransfer, Vernetzung - und mit Methoden des „Lifelong Learning“ aus der Erwachsenenbildung erfolgt ein maßgeschneiderter und direkter Wissenstransfer, der den beteiligten Unternehmen und Forschungseinrichtungen neue Kompetenz- und Betätigungsfelder eröffnet, ihre Innovationskraft fördert, und die unterschiedlichen Partner aus Wirtschaft und Forschung disziplinübergreifend vernetzt.

 

Forschungsziele:

 

Das Projekt GebäudeSoftskills zielt darauf ab, die komplexen Interaktionen zwischen Menschen und ihrer gebauten Umwelt zu verdeutlichen und im Baubereich bereits etabliertes Wissen mit humanwissenschaftlichem Know-how zu ergänzen und zu verknüpfen. Der Stabsbereich wird die Wissensvermittlung koordinieren und evaluieren, Lernmethoden einsetzen und partizipativ die Curriuculumentwicklung unterstützen.

 

Förderzeitraum:

 

 

Januar 2017 bis Dezember 2018

 

 

Projektname:

 

 

Wirkt Weiterbildung gegen Demenzentwicklung? Die Rolle von Weiterbildungsmaßnahmen zur Prävention von beginnender kognitiver Beeinträchtigung und Alzheimer-Demenz

Projektleitung:

Fakultäts- und departmentübergreifendes Forschungsprojekt

 

Förderung:

Donau-Universität Krems, 100.000 Euro

Wiss. Projekt-mitarbeiterin:

 

Prof. Dr. Monika Kil und Dr. Filiz Keser-Aschenberger

 

 

Projektpartner:

4 Departments und 3 Praxispartner im Bereich Demenz, Erwachsenenbildung und Pflege

 

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

 

Aus längsschnittlichen Erhebungen lassen sich Annahmen über eine protektive Funktion von Bildung über die Lebensspanne im Hinblick auf Gesundheit, soziale Inklusion und in ökonomischer Hinsicht belegen. Kognitive Aktivität, die Entwicklung eines breiten Interessensspektrums sowie die bewusste und verantwortliche Auseinandersetzung mit Entwicklungsaufgaben, Belastungen und Konflikten in den einzelnen Lebensphasen bilden eine zentrale Voraussetzung für ein persönlich zufriedenstellendes und sinnerfülltes Leben. In westlichen Gesellschaften stehen Weiterbildungsangebote kostengünstig für Personen in allen Lebensabschnitten zur Verfügung. Welche präventiven Effekte Weiterbildungsmaßnahmen in Bezug auf kognitiven Abbau und Entwicklung von Demenz haben, wurde bis dato noch nicht umfassend und systematisch erhoben. In einer alternden Gesellschaft können jedoch auch kleine Effekte, große gesundheitsökonomische Auswirkungen erzielen.

 

 

Forschungsziele:

 

Das Ziel unseres Projektes ist fächerübergreifend präventive Effekte von Weiterbildung in Bezug auf kognitiven Abbau im Alter und Demenz abzuschätzen und mit diesen Ergebnissen weiterführende gesundheitsökonomische Modellierungen durchzuführen oder, bei vorhandenen Lücken in der Evidenz, Pilotprojekte für weiterführende Studien zu entwickeln.

 

Förderzeitraum:

 

Dezember 2016 bis November 2018

 

 

Projektname:

 

 

Libraries as Learning Points: Setting up an e-Learning Platform for Minor Refugees in Public Libraries

 

 

Projektkürzel:

LIB(e)RO

Projektleitung:

Prof. Dr. Monika Kil

 

Förderung:

Erasmus+

Wiss. Projekt-mitarbeiterin:

Dr. Filiz Keser-Aschenberger und Mag. Rainer Schabereiter

 

Gefördert durch:

EU; ges. EUR 232.640,00

 

Projektkoordinator:

 Donau-Universität Krems

 

Projektpartner:

AT: AT, DE, GR und HU als stiller Partner

 

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Junge Menschen mit unbegleiteter Fluchterfahrung, sind auch während ihres Aufenthaltes in Ziel- und Übergangsländern zahlreichen Risiken und Gefährdungen ausgesetzt. Dieses Projekt ermöglicht jungen Menschen den Zugang zum Lernort „Bibliothek“, um Teilhaberechte und -möglichkeiten für die eigene Weiterentwicklung im Hinblick auf individuelle Bildungs- und Berufswege transparent werden zu lassen und um gleichzeitig bereits Lern-/Prüfungs-/Anerkennungs- und Beratungsaktivitäten an einem sicheren, respektvollen und freien Bildungsort für sich selbst unternehmen zu können.

 

Forschungsziele:

 

Beitrag zur Übergangsforschung in der (Weiter-) Bildung, Professionsforschung und -entwicklung von Bibliothekaren/-innen und Sozialarbeiter/-innen im Schnittfeld Erwachsenenbildung und Berufsorientierung

Förderzeitraum:

 

Oktober 2016 bis September 2018

 

 

Projektname:

Safer Places Hopeful Refugees

Projektleitung:

 

Canakkale Valiligi, Türkei; WBBM/Stabsbereich als Partner

 

Wiss. Projekt-mitarbeiterin:

 

Prof. Dr. Monika Kil und Dr. Filiz Keser-Aschenberger

 

Gefördert durch:

Erasmus+, 16.000 Euro als Partner

Projektpartner:

Türkei: AT, DE, GR, IT, SWE

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Die Kooperationen im Bereich der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund sollen lokal und regional gebündelt und gestärkt werden. Durch den Austausch im Konsortium mit neuen Methoden, Professionalisierungs- und Trainingsmaßnahmen werden ganz im Sinne einer strategischen Partnerschaft für die Erwachsenenbildung, die soziale Eingliederung und Chancengleichheit für Menschen mit Fluchthintergrund erhöht. 

 

Forschungsziele:

 

 

Beitrag zur Professionsforschung für die Erwachsenenbildung im Bereich der Arbeit mit Menschen mit Fluchthintergrund

Förderzeitraum:

 

Oktober 2016 bis September 2018

 

 

Projektname:

 

 

Lehrgeleitet Forschen: Master Berufsorientierung (90 ECTS) PH NÖ

 

Projektleitung:

Pädagogische Hochschule Niederösterreich, PH NÖ, Vizerektor HS-Prof. Mag. Dr. Norbert Kraker

 

Förderung:

40.000 Euro für das WBBM/den Stabsbereich

Wiss. Projekt-mitarbeiterin:

 

Prof. Dr. Monika Kil

 

Gefördert durch:

Arbeiterkammer NÖ, Wirtschaftskammer NÖ, Landesschulrat für NÖ

 

Forschungsziele:

 

Der Hochschullehrgang „Berufsorientierung“ mit Masterabschluss richtet sich an LehrerInnen der Primarstufe und der Sekundarstufe aller Schularten und zielt auf die Professionalisierung im Unterrichtsfach "Berufsorientierung", welches auch fachübergreifend vermittelt werden kann, ab. Die Aufgabe des Stabsbereichs ist die Erarbeitung und explorative Testung (während eigener Lehre) eines Konzepts „Lehrgeleiteter Forschung“ zum zukünftigen Einsatz in den folgenden Kohorten. Bei der lehrgeleiteten Forschung steht die lehrgeleitete Forschung zur Professions- bzw. Habitusentwicklung vom LehrerIn zum BeraterIn im Vordergrund. Auszugestaltende Lehrinhalte für zwei Kompetenzbereiche „Übergänge und Übergangskompetenzen im Lebensbegleitenden Lernen“ und "Zukunftsberufe" werden dazu von Lehrenden des Stabsbereich übernommen.

 

Förderzeitraum:

 

 

August 2016 bis Dezember 2018

 

Projektname:

 

 

Developing participative processes for the generation of a financial education curriculum addressed to young adults at risk

Projektkürzel:

 

EDU-FIN

Projektleitung:

 

Prof. Dr. Monika Kil (Donau-Universität als Partner)

 

Förderung:

Erasmus+

Wiss. Projekt-mitarbeiterin:

Dr. Filiz Keser-Aschenberger

 

Gefördert durch:

EU; ges. 352.245,--; 264.183,75 Euro (DUK 75.045,-- davon 75%)

 

Projektkoordinator:

 Àgora, Asociacion de Personas Participantes, Barcelona, Spanien

 

Projektpartner:

ES: AT, BE, BG, ES, IT, GB

 

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

 

Ökonomische Bildung wird angesichts der immer komplexer werdenden Finanzmärkte mit ihren Finanzprodukten und bezahlten (oft nur virtuell erfahrbaren) Dienstleistungen generell wichtiger. Junge Erwachsene sind herausgefordert, sich in dieser Komplexität zurecht zu finden und finanzielle Entscheidungen zu treffen, die für ihre zukünftige (berufliche) Weiterentwicklung Konsequenzen haben. In diesem Projekt werden sie selbst an der Entwicklung von Curricula und Konzepten ökonomischer Bildung beteiligt. Berufliche, politische und soziale Perspektiven sollen mit der Vermittlung von „Financial Literacy“ – gemäß der Prinzipien „sozialer Inklusion“ – verknüpft werden.

 

Forschungsziele:

 

Beitrag zur vergleichenden Forschung „Financal Literacy“,
Innovative inkludierende WB-Konzepte forschungsgeleitet auf dem Weg zu einer inkludierenden wissenschaftlichen Weiterbildung entwickeln

Förderzeitraum:

 

Oktober 2014 bis September 2016

 

 

 

Projektname:

Tools fOr Impact³ - Entwicklung von online-basierten Evaluierungs-Tools zur proaktiven und wirkungsorientierten Zusammenstellung von Projektkonsortien für ERASMUS+

Projektkürzel:

 

TOI TOI TOI

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Monika Kil

Förderung:

Erasmus+ Donau-Universität als Koordinator

Projektmanager:

Mag. Rainer Schabereiter

 

Gefördert durch:

EU; ges. 178.556,-- Euro

 

 

Projektpartner:

AT: AT, DE, HU, MK, PT

 

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Das Akronym TOI TOI TOI bildet eine Hommage an die abgeschlossenen Transfer-of-Innovation-Projekte im Rahmen des Programms für Lebenslanges Lernen „Leonardo da Vinci“. Das Projekt nutzt den aktuellen Übergang zwischen zwei Aktionsprogrammen, um mittels Evaluierung der abgeschlossenen Projekte online-basierte Tools zu entwickeln. Die Entwicklung der beiden TOI TOI TOI Evaluierungs-Tools stützt sich auf zwei forschungsbasierte Analyseschritte: Zunächst erfolgt eine Cluster-Evaluierung von abgeschlossenen Leonardo da Vinci Transferprojekten aus den beteiligten Projektpartnerländern. Dieser Analyseschritt bildet die Grundlage für aufbauende teilstandardisierte Interviews mit ehemaligen KoordinatorInnen und weiteren EntscheidungsträgerInnen in EU-Bildungsprojekten.

Förderzeitraum:

 

Oktober 2014 bis September 2016

 

Projektname:

Ausbau der Durchlässigkeit und Validierung non-formaler und informell erworbener Qualifikationen für die Zugangssteuerung im Rahmen fachwissenschaftlicher Anerkennungsverfahren an Hochschulen

Projektkürzel:

 

ADV –Donau-Universität Krems

Projektleitung:

 

Prof. Dr. Monika Kil

 

Förderung:

Donau-Universität-Krems

Projektmanager:

Dipl. Päd. Georg Böse und Dr. Filiz Keser-Aschenberger

 

Gefördert durch:

Eigenmittel; 60.000 Euro mit Unterstützung der Stabsstelle für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung

 

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

 

Durchführung eines Projekts zur Validierung von fachwissenschaftlichen Anerkennungsverfahren non-formaler und informeller Qualifikationen („gleichzuhaltende“ Qualifikationen) in drei fachwissenschaftlich basierten Studienbereichen der Donau-Universität Krems: Bildungswissenschaften, Technikwissenschaften und Betriebswirtschaftswissenschaftliche Studiengänge.

 

Forschungsziele:

 

Beitrag zur fachspezifischen Anerkennung (international, national) auf dem Weg zu einer inkludierenden wissenschaftlichen Weiterbildung und zur Förderung von sozialer Durchlässigkeit an Hochschulen

Förderzeitraum:

 

Dezember 2014 bis November 2015

 

 

 

 

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE)

 

Projektname:

Outreach-Empowerment-Diversity

Projektkürzel:

OED

Projektleitung:

PD Dr. Monika Kil

Förderung:

DIE als Partner

Mitarbeitende:

Birke Dasch

 

Gefördert durch:

EU

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

In dieser Partnerschaft sollen vergleichbare Fallbeschreibungen zur Erreichbarkeit von sog. „bildungsfernen Zielgruppen“ erhoben werden. Sozialraumorientierte, aufsuchende Bildungsarbeit bildet dabei einen Ausgangspunkt. Die Ergebnisse bilden die Voraussetzung für die Klärung professioneller Strategien und professionellen Handelns in der Weiterbildung.

 

 

Forschungsziele:

Durch die Bearbeitung der Analyse von 28 Good-Practice-Beispielen sollen systematische und didaktische Hinweise für eine verbesserte Erreichbarkeit gegeben werden.

 

Transparenz über Outreachstrategien schaffen und Erweiterung des nationalen Vorgehens über europäische Beispiele

 

Förderzeitraum:

November 2011 bis Oktober 2014

 

 

 

Projektname:

Benefits of Lifelong Learning

Projektkürzel:

BeLL

Projektleitung:

PD Dr. Monika Kil (bis 31.12.2012, dann Werkvertragsnehmerin)

Projektpartner:

DE: IT, FI, CZ, ES, EN, BE, SI, CH, ROM, SRB

Förderung:

DIE als Koordinator, 1/2 Wiss. MA TVL 13, Werkverträge,

Total Budget Costs 525.321,-- Euro; Funding: 74.86%

Mitarbeitende:

Dr. Bettina Thöne-Geyer

 

Gefördert durch:

EU, LL Programme, Förderlinie KA1 „Comparative Studies“ (3% Förderwahrscheinlichkeit in 2011)

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Aus Großbritannien und Finnland ist die sog. „Benefit-Forschung“ mit relativ breitem Anwendungsgrad, Publikationen und Studien als bereits etabliert zu kennzeichnen. In anderen europäischen Ländern ist dieser Ansatz noch weitgehend unbekannt. Mit diesem Projekt sollen zum ersten Mal vergleichbare quantitative und qualitative Daten zu empfundenen und nachweisbaren „Benefits“ nach einer Teilnahme in einer Weiterbildungsmaßnahme in neun Ländern (IT, FI, CZ, ES, EN, SI, CH, ROM, SRB, DE) erhoben werden. Für die Dissemination, der für die Legitimation von Weiterbildung höchst relevanten Projektergebnisse, ist mit EAEA, European Association for the Education of Adults, Brüssel, der zehnte Projektpartner gewonnen worden.

Forschungsziele:

Das Projekt soll das Konstrukt „Benefits“ im europäischen Vergleich validieren und Ergebnisse im Hinblick auf deren Art, Breite und Zuordnung ermitteln.

Förderzeitraum:

November 2011 bis Januar 2014

 

 

 

 

Bis 8/2009 Universität Bremen:

 

Projektname:

Abschlussförderung „altes“ Lehramt - Verstärkte Forschungsförderung in der Lehramtsausbildung und empirischen Ausrichtung von Staatsarbeiten

 

Projektleitung:

Prof. Dr. Monika Kil

Förderung:

Tutorinstelle Ilka Koppel, Anschaffung von Tests, Coaching, Förderrahmen: 1500 Euro, univ. Sondermittel, WS 09/10

Empirische Abschlussarbeiten s. Punkt 6. der Bewerbung

 

 

Projektname:

Dienstleistung „Weiterbildung“ - Organisationsanalysen zur Ausdifferenzierung im Anbieter- und Leistungsspektrum

Projektkürzel:

Dienstleistung „Weiterbildung“

Projektleitung:

Prof. Dr. Monika Kil & Prof. Dr. Erhard Schlutz

Projektpartner:

Klaus Körber, Horst Rippien

Förderung:

1/2 Wiss. MA BAT IIa West, 2 SHK 2 Jahre 10 Std. und RK

Mitarbeitende:

Maren Büschking, Marina Feldmann (jetzt stellv. VHS-Ltg. Zweckverband VHS Zeven), Ilka Koppel, Julia Rothenberg (jetzt Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft Bremen), Dipl. Päd. Sina Wagner (jetzt Studienkontencontrolling Universität Göttingen), Sebastian Wachs, Jana Wienberg (jetzt Universität Heidelberg, Marsilius-Kolleg-Projekt Perspectives of Ageing)

 

Gefördert durch:

DFG KI 848/2-1

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Wissenschaft und Praxis gehen davon aus, dass veränderte Rahmenbedingungen (wie eine zunehmende Marktregulation, elektronische Medien, Individualisierung der Bildungsbedarfe) zur Vervielfältigung und Ausdifferenzierung der Unterstützungs­leistungen im Weiterbildungsbereich führen (z.B. mehr Nutzenorientierung und Anwendungsnähe, neue Lernorte und mediengestützte Lernhilfen, mehr Beratung und Begleitung), aber auch zu mehr Intransparenz und zu unklareren Grenzen. Empirisch ist solchen vermuteten Entwicklungen bislang nicht stringent nachgegangen worden, wie überhaupt Organisationen und mögliche Leistungen der Weiterbildung bislang eher punktuell und auf bestimmte Segmente oder Trägergruppen bezogen empirisch untersucht worden sind. Sowohl die Anbieter selbst als auch die Teilnehmenden werden in den Methodenmix einbezogen. Das N besteht derzeit für die standardisierte Teilnehmenden­befragung [OrTe] aus 1710 und für die standardisierte Mitarbeitendenbefragung JDSgeneral aus 409 Fragebögen.

Forschungsziele:

Das Projekt soll das heutige Anbieter- und Dienst­leistungsspektrum zur Weiterbildung erkennbar machen, laufende Veränderungen und ­Innovations­möglichkeiten herausarbeiten und damit zur größeren Transparenz von Weiter­bildung und zur Einsicht in ihren möglichen Strukturwandel beitragen.

Förderzeitraum:

Februar 2005 bis Oktober 2007; Abschlussbericht an die DFG ist erfolgt, derzeit: Publikationen und zusammenfassende Bilanz aller 21 Anbieteranalysen

 

 

 

Projektname:

Universitäre Studienstandorte „Erziehungswissenschaft“ und ihre Transformation in Bachelor-/Masterstrukturen

 

Projektkürzel:

USE iT!

Projektleitung:

PD Dr. Monika Kil

Mitarbeitende:

Dipl. Päd. Claus-Henning Ammann, Dipl. Päd. Anke Pfeiffer (Universität Koblenz-Landau), Christoph Hanning (Universität Duisburg-Essen/BV-Päd.), SHK Michael Hanf

Gefördert durch:

BV-Päd. e.V. und EWFT

Förderzeitraum:

April bis Oktober 2006 (RK, 1 Werk- und 1 Praktikumsvertrag) und kontinuierlicher Relaunch 2008/2009 mit  bisher 2000 Euro

Forschungsziele:

Ermöglichen einer Bestandsaufnahme, Abschätzung von zukünftiger Absolventen/-innenentwicklung, Aufbau und Umsetzung einer elektronischen Datenbank zu Studienorten zur Orientierung für angehende Studierende mit Kommentarfunktionen

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Die Transformation des Diplom-Studiums in ein Bachelor- und Masterstudium mit Kernfach „Erziehungswissenschaft“ ist im vollen Gange und stellt sich insgesamt als völlig intransparent dar. Die Hochschulstandorte „transformieren“ im unter­schiedlichen Tempo und mit heterogenen Strategien. Folgen für den beruflichen Verbleib in erziehungswissenschaftlicher Arbeit/Tätigkeit in der Praxis und in der Wissenschaft sind aufgrund des mangelnden Überblicks nicht abschätzbar.

Forschungsmethode:

Internetrecherche, Interviews mit Stakeholdern aus Wissenschaft und Professionspolitik, Telefoninterviews mit BA/MA-Akteuren/-innen an den einzelnen Hochschulstandorten

Zentrales Ergebnis:

Hannig, Ch. (2006): Standorttransparenz trotz Bachelor und Master im Net-Päd. des BV-Päd. Der pädagogische Blick - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen, H 4, 14. Jg., S. 250.

Pfeiffer, A. (2006a): Fit für Europa? – Eine Analyse zur Neuregelung pädagogischer Studiengänge in Form von Bachelor- und Masterabschlüssen in Deutschland. unv. Diplomarbeit Universität Mainz.

Pfeiffer, A. (2006b): Fit für Europa mit BA/MA? Erziehungswissenschaftliches Kernfachstudium in Deutschland. Der pädagogische Blick - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen, H 4, 14. Jg., S. 237-249.

 

 

 

Projektname:

Verdienstmöglichkeiten von Erziehungswissenschaftler/-innen

Projektkürzel:

VerdiE

Projektleitung:

Dr. Monika Kil

Mitarbeitende:

cand. päd. Katja Müller (Universität Potsdam/BV-Päd.)

Gefördert durch:

BV-Päd. e.V.

Förderzeitraum:

Juli bis Oktober 2004

Forschungsziele:

Identifikation von Verdienst in Bezug auf Arbeitsbereiche und Anstellungsverhältnisse für Beratung und Coaching von Erziehungswissenschaftler/-innen

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Es gibt nun zwar die erste bundesweite Verbleibsstudie von Erziehungswissenschaftlern/-innen, wie der Survey von Krüger und Rauschenbach (2003), allerdings sind dort keine exemplarischen Vertreter von verschiedenen Berufsfeldern mit konkretem Verdienst aufgelistet.

Forschungsmethode:

Schriftliche standardisierte Befragung per E-Mail-Verteiler: Die Befragung richtete sich an drei Gruppen: Ange­stellte, Frei­berufler/-innen und Studierende mit jeweils ange­passten Fragen zu folgenden Bereichen: Studienabschluss mit ent­sprechen­dem Schwerpunkt; Arbeitsbereich, dessen pädago­gische Relevanz und nach dem genauen Verdienst in Euro ausgewiesen. Zusätzlich wurde bei Angestellten und Freiberuf­lern gefragt, ob und welche Zusatzqualifikationen oder andere Faktoren für den Job vonnöten waren, wie sie sich anderen ge­gen­über bezeichnen, welche Ar­beitszeit und berufliche Stellung vorliegt und seit wann der der­zeitige Job ausgeübt wird. Schließlich wurden alle Befragten um einen Tipp für Studierende zur Berufs- und Karriereplanung gebeten. Stichprobe: 62 von 200 = Rücklauf 31%.

Zentrales Ergebnis:

Müller, K. (2004): Verdienstmöglichkeiten von Erziehungs­wissenschaftler/-innen – Das VerdiE-Projekt zur Ergänzung des Beratungsangebots des BV-Päd. Der pädagogische Blick - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen, H 4, 12. Jg., S. 246-250.

 

 

Projektname:

Explorative Fallstudien zu neuen Entwicklungen und „Grenzfällen“ im Leistungs- und Organisationsspektrum von Weiterbildung

Projektkürzel:

"Neue Weiterbildungsorganisationen?" KI 848/1-1

Projektleitung:

Dr. Monika Kil & Prof. Dr. Erhard Schlutz

Mitarbeitende:

Julia Rothenberg

Projektpartner:

Klaus Körber, Horst Rippien, Ulrike Schönefeldt

Gefördert durch:

DFG

Förderzeitraum:

April 2003 bis März 2004

Förderung:

4200 Euro

Forschungsziele:

Erprobung eines Feldzugangs im Hinblick auf „Grenzfälle“ der Weiterbildung und eines Methodenrepertoires.

Klärung, ob ein „Science-Center“ wissenschaftliche Weiterbildung als Dienstleistung anzielt und deshalb als Weiterbildungsorganisation zu klassifizieren ist und Identifizierung von Arrangements selbstorganisierten und informellen Lernens im Vergleich zu "Klassischen" WB-Anbietern.

Klärung, ob ein "E-Learning-Entwickler-Anbieter“ bereits im Designprozess didaktische und lerntheoretische Überlegungen einbezieht und welche Arbeitsteilungen und Organisationsformen konstitutiv sind.

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Über die Herausbildung neuer Organisationstypen im Bereich "Edutainment" und "E-Learning" im Feld der Weiterbildung gibt es derzeit keine Empirie. Es besteht Explorationsbedarf, um empirisch und/oder theoretisch zu entscheiden, ob es sich um eine Erweiterung von Bildungsdienstleistungen und -anbietern oder um völlig neue Angebotsformen und Organisationstypen handelt.

Forschungsmethode:

Qualitative Interviews zur Organisationsanalyse, Lernkultur und "Unterrichtsbeobachtung" mit kontrastivem Design

Zentrales Ergebnis:

Beide untersuchte Einrichtungen haben Erfolge in der Arbeit mit bestimmten Themen und spezifischen Zielgruppen, die traditionelle Weiterbildungseinrichtungen bisher so nicht vorweisen können. Befürchtungen, dass herkömmliche Weiterbildungsorganisationen und herkömmliche Formen erwachsenenpädagogischen Lernens durch „industrialisierte Fertigprodukte“ und „Selbstbedienungslernen“ in Zukunft völlig verdrängt werden, lassen sich jedoch hier empirisch nicht begründen. In beiden Fällen gibt es Lehre, auch personen­vermittelte, freilich jeweils in unterschiedlichem Umfang und mit unterschiedlichem Status in Konzeption und Organisation. Eine Tendenz zu Blended-Learning-Arrangements lässt sich auch beim Science Center ausmachen; sie ist jedoch bislang weit weniger deutlich erkennbar als beim E-Learning-Anbieter.

 

 

 

Projektname:

Hochschulteams profilieren Image und Managementkompetenzen von Pädagogen /-innen

Projektkürzel:

HoMage

Projektleitung:

Dr. Monika Kil

Mitarbeitende:

cand. päd. Marco Frerichs (Universität Paderborn/BV-Päd.)

Gefördert durch:

BV-Päd. e.V.

Förderzeitraum:

August – Oktober 2002

Forschungsziele:

Bestandsaufnahme von Hochschulteams, die Veranstaltungen für Diplom-Pädagogen/-innen durchführen und die Evaluation des Kenntnisstandes über Diplom-Pädagogen/-innen und Berufs­verband

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

In Diplom-Studiengängen „Erziehungswissenschaft“ werden bundesweit von den Hochschulteams der Arbeitsämter heterogene, nicht miteinander koordinierte Einführungs- und Übergangsangebote an den einzelnen Hochschulstandorten gegeben. Es gibt keine zentrale und zusammenfassende Übersicht über Angebote und über die von den Hochschulteams vertretenen Positionen für und von Diplom-Pädagogen/-innen. Da Veranstaltungen der Hochschulteams jedoch häufig die einzige Informationsquelle für Studierende über ihren Arbeitsmarkt bilden, befindet sich hier eine bisher wenig berücksichtigte Scharnierstelle im „Übergang zum Beruf“.

Forschungsmethode:

Standardisierter Fragebogen: Die Fragen an die Arbeitsamtberater/-innen in den Hochschulteams sind in vier Hauptkategorien unterteilt: Bekanntheit BV-Päd., Stärken-Schwächen Analyse von arbeitssuchenden Diplom-Pädagogen/-innen, Verbesserungsmöglichkeiten und Kooperation zwischen Hochschulteam und BV-Päd.

Stichprobe: 22 von 50 = Rücklauf 44%.

Zentrales Ergebnis:

Den Hochschulteams fehlt Wissen über die Gesamtheit der Diplom-Pädagogen/-innen. Es muss also zu einem engeren proaktiven Kontakt mit dem Berufsverband kommen, um einerseits Veranstaltungen anzubieten, die den Studierenden den Übergang ins Berufsleben erleichtern, z.B. durch Verbesserung der Selbsteinschätzung in Workshops, und andererseits um auch den Hochschulteams Einblicke in die arbeitende Profession der Diplom-Pädagogen/-innen zu geben, damit nicht Stereo­typisierungen für alle Diplom-Pädagogen/-innen vorgenommen werden. Denn auch die Diplom-Pädagogen/-innen in Arbeit haben das identische Studium (Praktikaanteile, Wissensbereiche) absolviert und „trotzdem“ eine Stelle gefunden.

 

Frerichs, M. (2003): Hochschulteams profilieren Image und Managementkompetenzen von Pädagogen /-innen?

Erste Ergebnisse aus dem Projekt HoMage des BV-Päd. e.V.. Der pädagogische Blick - Zeitschrift für Wissenschaft und Praxis in pädagogischen Berufen, H 1, 11. Jg., S. 54-57.

 

 

Projektname:

Evaluationsstudie „Entwicklung und Förderung innovativer weiterbildender Lernarrangements in Kultur- und Weiterbildungseinrichtungen (EFIL): ein Projekt des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung (DIE) und der Stadtbücherei Stuttgart“

Projektkürzel:

EVA-EFIL

Projektleitung:

Monika Kil

Mitarbeitende:

keine

Projektpartner:

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE), die Stadtbücherei Stuttgart und VHS Stuttgart

Gefördert durch:

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE) 

Förderzeitraum:

Juli-Dezember 2001 

Förderung:

5000 Euro

Forschungsziele:

Entwicklung und Erprobung eines Evaluationsdesigns zur Bewertung von Organisationsveränderungsprozessen am Beispiel des Projekts EFIL

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Mit diesem Design liegt nun eine erste Möglichkeit vor, Organisationsveränderung in Kultur- und Bildungseinrichtungen zu evaluieren. Gleichzeitig ist qualitatives Datenmaterial über die „Einführung von Innovationen“ gewonnen worden.

Forschungsmethode:

Interviews auf der Basis der Critical Incident Technique

Zentrales Ergebnis:

Interner Ergebnisbericht an die Projektleitung und die Interviewten, externe Ergebnisse, s. Veröffentlichung

 

 

 

 

Projektname:

Evaluation von Beratungsprozessen und Beratertätigkeit in der Weiterbildung

Projektkürzel:

OBer

Projektleitung:

Prof. Dr. Klaus Meisel

Mitarbeitende:

Dr. Christiane Ehses, Dr. Karin Dollhausen, Dr. Monika Kil, Prof. Dr. Rainer Zech

Projektpartner:

ArtSet Hannover

Gefördert durch:

Deutsches Institut für Erwachsenenbildung (DIE), Bonn

Förderzeitraum:

Mai 2001-Mai 2002

Förderung:

DIE und Eigenmittel

Forschungsziele:

Bestandsaufnahme zur Nachhaltigkeit von Beratungsprozessen in Weiterbildungseinrichtungen und zum Vorgehen von Berater/-innen

Verortung:

Innovationsprojekt, da noch keine Vorerfahrungen und Daten zu diesem Bereich vorliegen

Forschungsmethode:

Gruppeninterviews mit Berater/-innen und Beratenen; Telefoninterviews mit Leitungspersonal von Weiterbildungseinrichtungen, die einen Organisationsveränderungs-, bzw. Organisationsberatungsprozess publiziert haben (N = 35)

Zentrales Ergebnis:

Transparenz über das Qualitätsverständnis von Beratungsprozessen wurde erzielt und Elemente einer Beratungskonzeption für Weiterbildungsorganisationen liegen vor.

 

 

 

Projektname:

Qualität und Innovation: Geschlechtergerechtigkeit als Reformstrategie

Projektkürzel:

QueR

Projektleitung:

Dr. Monika Kil und Dr. Christine Roloff

Mitarbeitende:

Dr. Andrea Koch-Thiele, Carsten Pfaff, Petra Selent

Projektpartner:

Rektorat der Universität, 4 Fachbereiche/Fakultäten, Zentralverwaltung

Gefördert durch:

VW-Stiftung und Land NRW

Förderzeitraum:

November 1998 - Juli 2000

Förderung:

ca. 600.000 Euro und Eigenmittel der Fachbereiche/Fakultäten

Forschungsziele:

Erprobung von partizipativen Methoden der Organisationsforschung auf die Situation in verschiedenen "Scientific Communities"; Schaffung von Bedingungen für nachhaltig synergetisch wirkende Gleichstellungsmaßnahmen

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Innovations- und Gestaltungsprojekt zur Installierung zentraler und dezentraler Gleichstellungsmaßnahmen im Sinne des Gendermainstreaming-Konzepts

Forschungsmethode:

Organisationsanalysen, Survey-Feedback, Evaluationsverfahren, Handlungsforschung

Zentrales Ergebnis:

Organisations- und Personalentwicklungskonzepte und Innovationen im Bereich „Gender“ greifen nur, wenn sie der Scientific Community nutzen und strukturell abgesichert werden. Dies setzt umfassende partizipative Analysen voraus, gleichzeitig müssen finanzielle Anreize gegeben werden und Ziele des Rektorats und der Verwaltung „kohärent“ sein.

 

 

 

Projektname:

Partizipatives Produktivitätsmanagement (PPM) als Instrument der fachspezifischen Messung und Verbesserung von Motivierungspotentialen des Studiums (MPS) unter Berücksichtigung von personalen Variablen der Studienmotivation

Projektleitung:

Prof. Dr. Uwe Kleinbeck

Mitarbeitende:

Monika Kil, Teilaufgabe: Antragsstellung und Vorarbeiten

Projektpartner:

FB 14 Universität Dortmund, Fach Soziologie (Dr. Witjes), Fach ev. Theologie (Prof. Grewel als Vorsitzender der Kommission „Wissenschaftlicher Nachwuchs“) Dekan Prof. Ruster, Frauenbüro der Universität Dortmund

 

Gefördert durch:

Strukturfonds des Rektorats

Förderzeitraum:

Juli 1998-Dezember 1998

Förderung:

9000 DM

Forschungsziele:

Ermittlung zentraler Aspekte von Studierbarkeit und Studienmotivation

 

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Für die Evaluation von Faktoren der Studierbarkeit, die außerhalb der einzelnen Lehrveranstaltung liegen, wie personale und studiengangsbezogene Variablen liegt noch kein standardisiertes Instrument vor.

 

 

Forschungsmethode:

Literaturrecherche, Fragebogen-Entwicklung, Pre-Tests

Zentrales Ergebnis:

Antragsstellung und Projektbewilligung, Abgabe einer Bestandsaufnahme und Expertise an die Projektleitung, Erarbeitung des MoSt (Motivation ­­+ Studium) ­

 

 

 

Projektname:

Lehramt und Wissenschaft – Diagnose von Verbesserungsmöglichkeiten in der Ausbildung und der Anerkennung von Primarstufenlehrer/-innen und Sonderschulpädagogen/-innen (Eingangsphase, Praxisschock und Übergang zur Promotion)

Projektkürzel:

LeWis

Projektleitung:

Monika Kil

Mitarbeitende:

Silke Storch, Stefanie Schönleben

Projektpartner:

FB 14 Universität Dortmund, Fach Soziologie (Dr. Witjes), Fach ev. Theologie (Prof. Grewel als Vorsitzender der Kommission „Wissenschaftlicher Nachwuchs“) Dekan Prof. Ruster, Frauenbüro der Universität Dortmund

 

Gefördert durch:

FB14, Strukturfonds des Rektorats

Förderzeitraum:

April 1997-Januar 2000

Förderung:

NAZ-Mittel (Überlastmittel) Stellenaufstockung

Forschungsziele:

Erprobung von partizipativen Methoden der Organisationsforschung

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Erprobung eines evaluativen Vorgehens zur Analyse von ersten Unterrichtserfahrungen angehender Primarstufenlehrer/-innen, Entwicklung von Maßnahmen zur Verbesserung der vermittlungswissenschaftl. Ausbildung; Curriculumentwicklung

 

 

Forschungsmethode:

Teilnehmende Beobachtung im Unterricht, qualitative Interviews

Zentrales Ergebnis:

Bedarf an systematischen Rückkopplungsprozessen zur Orientierung in der ersten Praxisphase; Bedarf an Forschungsvorbereitung mit Hilfe Promotionsvorbereitenden Aufbaustudiengangs; Dauerhaftes Studienangebot mit Einschreibung im FB 14 ProdocLA; Verleihung des LeWis-Preises für ausgezeichnete Staats- und Dissertationsarbeiten im Bereich Lehramt

Storch, Silke/Wedel, Ute (1998): Gezielte und erweiterte Erhebungen im Rahmen der Evaluation zur Hochschulaufgabe Frauenförderung des Fachbereichs Sondererziehung und Rehabilitation der Universität Dortmund, Ausgekocht spezial, Nr. 3, Frauenbüro Universität Dortmund

 

 

Projektname:

Personalpflege - Der gesunde Mitarbeiter in der gesunden Organisation

Projektkürzel:

3. Personalforum „Personalpflege“

Projektleitung:

Prof. Dr. Dr. Michael Kastner, Monika Kil

Mitarbeitende:

personelle Unterstützung durch den Projektpartner und Lehrstuhl Prof. Dr. Dr. Michael Kastner

Projektpartner:

Universität Dortmund, Institut für Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin/IAPAM & Deutsche Krankenversicherung AG, Köln

Gefördert durch:

DKV AG Köln

Förderzeitraum:

Juli 1991 – Sept. 1992

Förderung:

ca. 15.000 Euro Personalkosten und Durchführung zweier Kongresse Dortmund/Hohensyburg und Köln/Gürzenich (700 Personen)

Forschungsziele:

Sammlung von betrieblichen Forschungs- und Praxisinitiativen im Bereich der Personalpflege; Erzielung einer Multiplikatorwirkung; Erarbeitung einer Publikation

Verortung des Projekts in der Forschung und Entwicklung:

Erprobung eines evaluativen Vorgehens in einem gesellschafts-, geistes- und verhaltenswissenschaftlichen Fachbereichs für die Bereiche Lehre/Studium, Forschung und Organisation/Steuerung; Motivierung aller Statusgruppen und Implementation nachhaltiger Maßnahmen Evaluations- und Organisationsforschung, Pilotprojekt in der BRD (Universität Dortmund als erste Universität in Deutschland mit einem Peer-Review-Verfahren intern! gesteuert)

Forschungsmethode:

Fragebogenerhebungen, Recherchen

Zentrales Ergebnis:

Für ein gesundheitsorientiertes Verhalten der Mitarbeitenden in Organisationen bedarf es einer "Gesundheitskultur", die Anreize und Motivierungspotenziale enthält. Wesentliche Barrieren lassen sich in einem Akronym MANGEL zusammenfassen: Mut, Alternativen, Nutzen, Genuss, Erfolg und Lob. In der Publikation von M. Kastner (Hrsg.), Personalpflege - Der gesunde Mitarbeiter in einer gesunden Organisation. München: Quintessenz, sind wesentliche Ansätze und Ergebnisse der Tagungen dokumentiert